Oliver Dorfer
tide, 2003


40 Leuchtkästenlampen, 40 prints auf Transparentfolie,
Format: 510 x 330 cm


Wenn man Reise als realtime-movie, das vor und hinter der Netzhaut spielt versteht, so ist die, in Reaktion auf diese Islandreise entstandene Arbeit tide, das nachgereichte storyboard dazu. Oder anders gesagt: das Comic zum Film. Präsentiert werden die von Oliver Dorfer generierten Bilder auf Folien in einer Reihe von Leuchtkästen.

tide ist eine am Computer gesampelte Verzahnung von visuellem Erzählstoff, der sich aus verschiedensten Inputs (Skizzen, Zeichnungen, gescannten Fotofragmenten etc.) - während und nach der Islandreise entstanden, speist, ohne auf direkt narrative Lesbarkeit zu verweisen. Eher schon handelt es sich um bad icons, disfunktionale Bildsymbole.


Oliver Dorfer
1963 in Linz geboren, als Künstler Autodidakt.
Arbeit an Zeichnung, Malerei, Skulptur und Druckgraphischen Techniken wie Lithographie und Carborundumdruck.

Seit 1989 diverse Preise und Stipendien für Bildende Kunst ( u.a. Talentförderungspreis des Landes OÖ, Förderpreis der Stadt Linz für Bildende Kunst, Bauholding Förderpreis für Bildende Kunst (1. Preis), 26. österreichischer Graphikwettbewerb Innsbruck (Preis der Bundeshauptstadt Wien).
1997 – Abschluß des Studiums " Sozial- und Wirtschaftswissenschaften" an der Johannes Kepler Univ. Linz.
Enge Zusammenarbeit mit den Galerien Academia/ Salzburg, Hilger/ Wien, Devlin/ Montreal und Baukunst/ Köln.

   

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